Funktionsprinzip Laserscanner

Beim terrestrischen Laserscanning, wird die Oberflächengeometrie von Gegenständen mittels Pulslaufzeit digital erfasst. Die dadurch entstandenen Abtastpunkte bezeichnet man als Punktwolke. Die Koordinaten der gemessenen Punkte werden aus den Winkeln und der Entfernung in Bezug zum Gerätestandort ermittelt. Der Vorteil dabei ist, dass selbst bei schlechten Sichtverhältnissen (z.B. Nebel) klare Konturen erfasst werden können und der Scanner somit ein genaues, digitales Abbild der Umgebung erstellt. Pro Sekunde werden, im Scanmodus, bis zu eine Million Messungen durchgeführt. Dies erklärt auch den Grund für die großen Datenmengen von Punktwolken. 

Der Laserscanner tastet seine Umgebung vollständig in einem vorher definierten Raster ab. Der Raster der Abtastung kann dabei bis zu 1mm/10m betragen. Der eingestellte Raster hat auch Auswirkungen auf die benötigte Zeit um einen Scan abzuschließen. 

Neben der Entfernung wird auch die Intensität des reflektierten Signals erfasst. Dadurch entsteht, auf Basis von 16-Bit auch ein Schwarzweißfoto. 

Zusätzlich bieten moderne Laserscanner auch die Möglichkeit an in Farbe zu scannen. Dabei werden nach dem Durchlauf der Punktwolkenerfassung Bildaufnahmen angefertigt, welche über die Punktwolke gelegt werden. So erhalten die einzelnen Punkte genaue RGB Werte, welche wie einzelne Pixel auf dem Bildschirm, ein farbliches Gesamtbild erzeugen. Farbaufnahmen erleichtern die Ausarbeitung von Punktwolken, da einzelne Bereiche klar von einander trennbar sind. 

 

Laserscan
Laserscan Farbe
Laserscan Innenraum